Wenn man mutwillig Irrtümer lehrt

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
px religious syms.svg

Eine Hochschule in Wien-Floridsdorf bildet Religionslehrer acht verschiedener Glaubensrichtungen aus, meldet der Kurier. Acht Religionen unter einem Dach!

Sickern lassen. Noch ein wenig. Na? Problem erkannt?

Leute, jetzt mal ehrlich. Ich fasse mir momentan an den Kopf. Da jede religiöse Lehre nur sich selbst für wahr hält, müssen folglich die anderen falsch sein. (Oder alle, wenn du mich fragst.) Das bedeutet: Rein rechnerisch studieren an dieser Schule sieben von acht zukünftigen Religionslehrern garantiert das falsche Weltbild. Und das wissen sie! Zumindest wäre es mit gesundem Menschenverstand sofort zu erkennen.

Wo sonst ist es Standard, den Irrtum zur Tugend zu erheben und diesen auch noch wissentlich zu lehren? Nur in der Esoterik, zu der auch die Religionen zählen. Wie schaffen es diese Leute bloß, acht verschiedene Versionen der „Wahrheit“ zu beschwören, Tür an Tür, ohne zu begreifen, dass dies gar nicht möglich ist?

Religionen sind für mich sowieso absurde Konstrukte, gelebter Aberglaube. Aber acht verschiedene Wahrheiten (*hust*) unter ein Dach zu bringen: Das ist das Disneyland des Aberglaubens.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp