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Wenn man mutwillig Irrtümer lehrt

15. Juli 2019 | 0 Comments
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Eine Hochschule in Wien-Floridsdorf bildet Religionslehrer acht verschiedener Glaubensrichtungen aus, meldet der Kurier. Acht Religionen unter einem Dach!

Sickern lassen. Noch ein wenig. Na? Problem erkannt?

Leute, jetzt mal ehrlich. Ich fasse mir momentan an den Kopf. Da jede religiöse Lehre nur sich selbst für wahr hält, müssen folglich die anderen falsch sein. (Oder alle, wenn du mich fragst.) Das bedeutet: Rein rechnerisch studieren an dieser Schule sieben von acht zukünftigen Religionslehrern garantiert das falsche Weltbild. Und das wissen sie! Zumindest wäre es mit gesundem Menschenverstand sofort zu erkennen.

Wo sonst ist es Standard, den Irrtum zur Tugend zu erheben und diesen auch noch wissentlich zu lehren? Nur in der Esoterik, zu der auch die Religionen zählen. Wie schaffen es diese Leute bloß, acht verschiedene Versionen der „Wahrheit“ zu beschwören, Tür an Tür, ohne zu begreifen, dass dies gar nicht möglich ist?

Religionen sind für mich sowieso absurde Konstrukte, gelebter Aberglaube. Aber acht verschiedene Wahrheiten (*hust*) unter ein Dach zu bringen: Das ist das Disneyland des Aberglaubens.

Thomas

About Höli

Hallo! Kurz über mich. Ich bin 1971 geboren und war schon immer Atheist. Ich habe mit etwa 15 Jahren begonnen, mich für Naturwissenschaften zu interessieren. Im Speziellen für die Entstehung des Universums und seinen Gesetzmäßigkeiten. Später kam dann auch ein wenig Religionsgeschichte hinzu. Meine Erfahrung mit dem Glauben habe ich in unzähligen Diskussionen mit Gläubigen verschiedenster Glaubensrichtungen gesammelt.

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