7 Tipps für eine erfolgreiche Diskussion mit Gläubigen

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Lasse dich niemals auf einen Gish-Galopp* ein

Bleibe beim Thema und erinnere an eine Antwort, wenn noch eine Frage von dir offen ist. Gläubige wechseln das Thema sobald sie merken, dass ihnen die notwendigen Erklärungen fehlen. Es ist aber sehr wichtig, dass sie dies bewusst wahrnehmen und nicht verdrängen können. Nach der Diskussion muss beim Gläubigen das Gefühl zurückbleiben, dass viele Fragen einfach unangenehm waren und viele Ausweichversuche stattgefunden haben. Dies bewirkt möglicherweise ein in sich gehen und nachdenken über die Haltbarkeit des eigenen Weltbildes.

* „Im Gish-Galopp (englisch: Gish gallop) zu reiten, ist die Bezeichnung für eine Methode des Debattierens, in welcher der Gegner in einer Flut aus Halbwahrheiten und ihm unterstellten falschen oder lächerlichen Annahmen ertränkt werden soll, so dass es ihm unmöglich wird, alle diese Postulate zu widerlegen. Der Begriff Gish-Galopp wurde von Eugenie C. Scott geprägt und nach dem Kreationisten Duane T. Gish benannt.“
Quelle: Wikipedia

Stelle immer klar, dass deine Frage nicht beantwortet wurde, wenn es so ist

Jedes Mal, wenn der Gläubige keine Antwort liefert, sondern lediglich um den heißen Brei herumredet, deutlich klarstellen dass also keine Antwort kommen wird. „Ich habe jetzt X mal nachgefragt, du gibst keine Antwort. Ich gehe also davon aus, dass du keine haltbare Antwort auf diese Frage hast. Danke.“ Dem Gläubigen muss bewusst sein, dass er etwas nicht beantwortet hat.

Konfrontiere Gläubige mit den Widersprüchen ihrer eigenen Aussagen,

ohne dabei selber etwas beizutragen. Lasse den Gläubigen komplett selbst nach Antworten suchen. Er wird jede Gelegenheit nutzen, um auszuweichen oder aufgrund deiner Aussage lediglich Gegenfragen zu stellen. Ist eine Aussage in sich widersprüchlich, wie z. B. die Aussage, Gott sei allmächtig und allwissend zugleich, was ein Paradoxon ist, dann einfach auf dieses Paradoxon hinweisen. Dabei muss man auf den Fehler in der Logik selbstverständlich hinweisen, man muss den Gläubigen dann allerdings selbst nachdenken lassen. Er wird alles schnell vergessen, was ihm vorgekaut wird, was er selbst erarbeitet, bleibt hängen.

Sei dir bewusst, dass du mit jemandem diskutierst, dessen innere Logik (die Ratio) durch ein inkonsistentes Weltbild zerstört wurde

Was für dich logisch ist, kann für ihn schlicht eine Unmöglichkeit sein und umgekehrt. Gläubige halten sprechende Schlangen und sich spaltende Meere für real! Vergiss niemals diese Kluft! Du darfst niemals voraussetzen, dass bei einer Aussage über die Realität klar ist, was möglich ist und was nicht. Für dich mag das so sein, nicht aber für den Gläubigen!

Sei dir vorher im Klaren, dass du nicht mit jemanden diskutierst, der für Fakten empfänglich ist

Es gibt Gläubige die der Ansicht sind, dass 1+1 auch 3 sein kann oder dass die Mathematik nur eine Erfindung und keine Erkenntnis ist. Abgesehen davon, dass viele nicht mal den Unterschied kennen. Gehe mit keiner Erwartung in das Gespräch, sonst wirst du enttäuscht. Es gibt schlicht keine Fakten, und seinen sie noch so gut belegt, die Gläubige von ihrem Irrtum abbringen könnten. Es ist einfacher einer Kuh das Tanzen beizubringen als einen Gläubigen davon zu überzeugen, dass er möglicherweise einen Denkfehler hat.

Erwarte nicht, dass du noch während der Diskussion ein Umdenken erreichen kannst

Der Prozess der Erkenntnis über die Inkonsistenz des eigenen Weltbildes ist ein langsamer. Es kann Wochen dauern, bevor die ersten Momente kritischen Denkens kommen. Du brauchst Geduld, viel Geduld!

Lasse dich nicht auf Themen ein, von denen du zu wenig Ahnung hast

Ein ehrliches „Hierzu fehlt mir das Wissen“ aussprechen. Sonst befindest du dich schneller in der Defensive als dir lieb ist.

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Michael

Ramen, so geht dem!

Rolf Koller

Da wüsste ich etliche Politiker, die unangenehme Fragen mit vielen Worten nicht beantworten.

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