Religiöses Trauma

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Definition

Der Begriff Trauma wird in der Fachliteratur definiert als „psychische Ausnahmesituation („Psychotrauma“), ausgelöst durch überwältigende Ereignisse (z.B. Gewalttat, Krieg oder Katastrophe), die eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit des Betroffenen oder einer nahestehenden Person darstellt.“ (Quelle: Was ist ein seelisches Trauma? | Gesundheitsportal)

 

Dass solche Ausnahmesituationen auch durch religiöse oder spirituelle Faktoren ausgelöst werden können, ist eine neuere Erkenntnis und wird derzeit in Fachkreisen diskutiert. Der Begriff Religiöses Trauma hat sich noch nicht etabliert, es könnte aber in naher Zukunft soweit sein. In den USA ist der Nachdenkprozess über das Religious Trauma Syndrome (RTS) schon viel weiter fortgeschritten.

 

Geprägt wurde der Begriff von der US-amerikanischen Psychotherapeutin Dr. Marlene Winell, die darunter den Zustand Betroffener versteht, die eine autoritäre, dogmatische Religion zu verlassen versuchen und sich mit den Folgeschäden ihrer Indoktrination und chronischem Missbrauch herumschlagen. Ihr bisheriges Glaubensfundament, ihre Bindung an die Gemeinschaft und ihr Lebensstil werden stark erschüttert. Sie vergleicht das RTS mit sowohl der bekannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als auch der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung. Bei letzterer wird das Trauma nicht durch ein einzelnes Ereignis ausgelöst, sondern durch anhaltende Zustände oder wiederholte Ereignisse. (Quelle: Religious Trauma Syndrome – Journey Free)

 

Damit sind keineswegs typische Erfahrungen in losen religiösen Gemeinschaften gemeint, in denen man nach eigenem Dafürhalten ohne große Konsequenzen kommen und gehen kann, sondern Erlebnisse besonders in fundamentalistischen Sekten und Religionsgemeinschaften, die eine starke Kontrolle über ihre Mitglieder, deren Lebensführung und Gedanken- und Gefühlswelt ausüben und sie mit ihren Lehren von klein auf indoktrinieren.

 

Laut Winell zeigen sich die Symptome auf mehreren Ebenen:

  • Kognitiv: Verwirrung, Entscheidungsschwierigkeiten, Schwarz/Weiß-Denken, Perfektionismus, schwach ausgeprägte Fähigkeit zu kritischem Denken, negatives Selbstbild
  • Emotional: Depressionen, Angst, Wut, Trauer, Einsamkeit, Sinnverlust, Schwierigkeiten, Vergnügen zu empfinden
  • Sozial: Verlust des sozialen Netzes, Zerbrechen der Familie, Unsicherheit in sozialen Situationen, Schwierigkeiten beim Sex, Entwicklungsverzögerungen
  • Kulturell: Fremdheitsgefühl in der säkularen Welt, man fühlt sich wie ein „Fisch im Trockenen“, Bindungslosigkeit, wichtige Wissenslücken in der Welt (Kunst, Musik, Evolution)

 

Verursacht werden diese Symptome laut Winell durch autoritäre Institutionen, die eine toxische Theologie verbreiten, die nicht nur im Glaubenshaus, sondern auch daheim und in der Schule vermittelt und verstärkt wird. Dadurch werden die normale geistige, emotionale und soziale Entwicklung und Empfindungsfähigkeit eingeschränkt, die Kontrolle über das eigene Leben ins Außen verlagert, Zweifel an der eigenen Urteilsfähigkeit kultiviert und ein gestörtes Bild von Sexualität entwickelt. Hinzu können auch körperliche Strafen zur Disziplinierung sowie sexueller Missbrauch kommen.

 

Solche Muster finden sich etwa bei Scientology, Jehovas Zeugen, Mormonen, Evangelikalen, strikten islamischen Strömungen, orthodoxen Juden, aber auch in diversen esoterischen Gruppen, Psychosekten, Yogasekten etc. Hinweis: Eine Auswahl an hilfreichen weiterführenden Links für Betroffene befindet sich am Ende dieses Artikels.

Warum setzen sich die Mitglieder freiwillig diesen Belastungen aus?

Folgt man den Geschichten von Aussteigern aus streng religiösen Gruppen, dann zeigt sich: Viele wurden in ihre Gemeinschaft hineingeboren. Die entsprechenden Konzepte von Sünde, Scham und Schuld wurden ihnen von klein auf beigebracht und ein Misstrauen ihrer eigenen Vernunft, Gefühls- und Gedankenwelt gegenüber eingeimpft. Sie lernen von Anfang an, dass Erlösung und Verderben von einer äußeren Macht bestimmt werden, ein Schicksal ist oft schon vorgegeben, ohne dass man Genaueres darüber erfährt oder es gezielt beeinflussen kann. Um einer möglichen Bestrafung für Fehlverhalten im Diesseits oder Jenseits zu entgehen, muss man sich fortwährend um die Gunst der höheren Macht bemühen und seinen Glauben immer wieder bestätigen. Die Belohnung wartet im Jenseits. Als Bestrafung für das Nicht-Einhalten der Regeln gibt es eine ewige Hölle, die schon Kindern detailreich mit allem Grauen und als realer Ort geschildert wird. Viele ehemalige Zeugen Jehovas oder Ex-Muslime berichten davon.

 

Kontakt zu der unsichtbaren höheren Macht – die einen angeblich unendlich liebt – und die Verhaltensrichtlinien gibt es nicht direkt, sondern nur über Vermittler, die vorgeben zu wissen, was diese höhere Macht von einem will, und als Autoritäten in der Gemeinschaft gelten. Die Kontakte zur Außenwelt sind eingeschränkt oder nur auf lose Bekanntschaften reduziert. Andere Menschen, die nicht dieser Glaubensgemeinschaft angehören, gelten als Gefahr, die einen vom rechten Weg abbringen wollen oder nur als „Test“ für ihre Glaubensstärke. Lesen von kritischem Material ist stark verpönt oder wird sogar mit Strafen belegt, um den eigenen Glauben nicht zu erschüttern. Das funktioniert in vielen Gemeinschaften erstaunlich gut. Die Liebe der Gemeinschaft ist den Betroffenen nur sicher, solang sie sich innerhalb dieser Grenzen bewegen.

 

Diese Inhalte werden Kindern als absolute Wahrheit vermittelt und keine Alternativen angeboten oder eigenes Denken angeregt. Oft geht es nur darum, ganze Textpassagen oder vorgegebene Antworten auswendig zu lernen und aufzusagen. Andere Sichtweisen auf die Wirklichkeit, wie etwa von Außenstehenden, werden dämonisiert und als Gefahr für das eigene Seelenheil dargestellt. Allein der gelegentliche Zweifel an dieser „Wahrheit“ führt zu großen Schuld-, Angst- und Schamgefühlen und kann schwere Auswirkungen in der sozialen Umgebung haben, falls er anderen bekannt wird. Zweifel werden häufig als vom Teufel eingeflüstert dargestellt. Oft herrscht in diesen Gruppen unterschwellig ein System der gegenseitigen Überwachung und Bespitzelung, die von den jeweiligen Autoritäten angeregt wird. Den Mitgliedern wird die Pflicht aufgetragen, ihre Mitbrüder und -schwestern zur Einhaltung der Regeln anzuhalten. Das führt dazu, dass man sich selbst zensiert und seine Zweifel und Fragen aus Angst vor den Folgen niemandem anvertraut. Im Gegensatz dazu kann der eigene soziale Status in der Gruppe durch besondere Frömmigkeit gehoben werden, was mit angenehmen Privilegien verbunden ist.

 

Das grundlegende Misstrauen dem eigenen gesunden Menschenverstand gegenüber, die ständige Gefahr, einen Fehltritt zu begehen oder durch Glaubensverlust in der ewigen Verdammnis zu landen, sowie die oft sehr zeit- und energieraubenden Rituale und Verhaltensregeln in der Gemeinschaft können Menschen jahrzehntelang oder für immer davon abhalten, ihren Glauben kritisch zu hinterfragen. Die Gefahr der sozialen Ächtung (wie etwa beim Gemeinschaftsentzug der Zeugen Jehovas, Kontaktabbrüche bei den Mormonen oder in strengen islamischen Familien – sogar bei Minderjährigen!), verbunden mit einer panischen Angst vor der Hölle und einem Leben unter Ungläubigen wirkt wie eine zusätzliche Barriere dagegen, die eigenen Überzeugungen einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen. In manchen konservativ-islamischen Kreisen droht sogar Gefahr für Leib und Leben, die noch dazu von engsten Familienmitgliedern ausgeht. Sie befürchten durch die Glaubensabkehr eines Mitglieds Schande und göttliche Strafe für sich selbst.

 

In konservativ-religiösen Kreisen werden Frauen oft für ihren Körper beschämt, als sündig und geistig/spirituell minderwertig dargestellt. Homosexualität gilt meist als gestört und böse. In schlimmen Fällen werden sogar Teufelsaustreibungen oder Konversionstherapien versucht – deren erhoffter Erfolg ausbleibt. Dies alles hat erhebliche Auswirkungen auf das eigene Selbstbild.

 

 

 

Die Vielzahl an traumatisierenden Erlebnissen, die durch religiöse und esoterische Gruppen potenziell verursacht werden können, erlauben hier nur eine überblicksmäßige Aufzählung. Über die häufig begleitende finanzielle Ausbeutung der Mitglieder kann hier aus Platzgründen nicht geschrieben werden. Wichtig ist, dass vielen Betroffenen lange Zeit der geistige, seelische und körperliche Missbrauch nicht bewusst ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Folgen weniger schlimm sind.

 

Aber nicht nur Menschen, die als Kinder in diese Welt hineingeboren wurden, sind betroffen. Erwachsene werden oft in Lebenskrisen bewusst – unter dem Vorwand, Hilfe anzubieten – angesprochen, um sie als Mitglieder zu gewinnen. Man hat es hier mit ausgeklügelten Manipulationstaktiken zu tun, auf die nicht nur gutgläubige Menschen hereinfallen. Es war zum Beispiel unter Zeugen Jehovas durchaus üblich, die Sterbe- und Geburtenanzeigen in Zeitungen durchzugehen und das Thema anschließend bei einem Hausbesuch „zufällig“ anzusprechen. Rekrutierer von Sekten sind geschult, die Schwachpunkte ihres Gegenübers auszuloten. Menschen in Krisen und Einsamkeit wird bei ersten unverbindlichen Besuchen eine Welle der Liebe und Unterstützung entgegengebracht. Erst dann, wenn die Opfer angebissen haben und Mitglieder werden, kommen die strengen Verhaltensregeln und Strafen nach und nach ans Tageslicht. Zu diesem Zeitpunkt kann es für viele bereits (vorerst) zu spät sein.

 

Ein weiteres Problem besteht darin, dass psychische Erkrankungen wie Depressionen, Persönlichkeitsstörungen etc. nicht als solche erkannt werden. Man rät den Betroffenen von Besuchen bei Psychotherapeuten und Psychiatern ab, denn diese gehören zur ungläubigen Außenwelt und könnten versuchen, das Mitglied vom Glauben abzuhalten oder wollten sie nur mit Medikamenten vollstopfen, um daran zu verdienen. Stattdessen wird geraten, sein Heil in der Spiritualität und im Gebet zu finden. So leiden viele Betroffenen lange still vor sich hin. Psychische Probleme werden in diesen Gruppen noch dazu oft als versuchte Einflussnahme des Teufels oder böser Dämonen gedeutet und die eigene Heilung einzig als Resultat von Gottes Willen dargestellt.

Auch die Esoterik kann traumatisieren

Die genannten Gefahren lauern jedoch keineswegs nur in organisierten Religionen oder bekannten Sekten. Auch in der Esoterik geschieht sehr viel Missbrauch. Am Anfang steht meist der ehrliche Wunsch, etwas Gutes für die Welt und sich selbst zu tun. Aber auch hier greift das Konzept von äußeren guten und bösen Mächten, die über das eigene Leben entscheiden und sämtliche Ereignisse steuern. Manchmal wird das Gute auch als von innen kommend dargestellt („das wahre Selbst“). Dennoch findet hier ein ungesunder Mechanismus statt: Eigene Bedürfnisse werden oft als „materielle Wünsche“ und „vom Ego kommend“ abgewertet. Mitmenschen, die nicht nach Spiritualität streben, gelten als „der Materie verhaftet“, werden damit abgewertet und „können einen nicht verstehen“. Es gibt Verhaltensregeln, die oft in zeitraubende Alltagsrituale ausarten, um eine versprochene größere spirituelle Reinheit zu erlangen – die jedoch nie zufriedenstellend erreicht wird. Nicht selten werden dazu teure Produkte als Hilfsmittel oder der Besuch kostspieliger Seminare benötigt. Alles ohne jeglichen Wirksamkeitsbeweis und mit Versprechungen, deren Wahrheitsgehalt schon längst nicht mehr überprüft wird. Statt religiösen Autoritäten wird hier den Gurus beinahe schon absolute Verehrung entgegengebracht.

Diese kollektive Verehrung und Unantastbarkeit spiritueller Autoritäten führt dazu, dass Missbrauch psychischer, körperlicher und/oder finanzieller Art lange nicht gesehen wird. Dem Guru wird zugeschrieben, dass er besser weiß, was für einen gut und richtig ist. Wenn man sich unwohl fühlt, liegt es an einem selbst.

Wagt man dennoch ein kritisches Wort, gilt man schnell als „noch nicht so weit“ oder „voll negativer Energie“. Körperliche Erkrankungen oder schicksalhafte Erlebnisse werden sehr oft als spirituell ausgelöst betrachtet – als Folge von vergangenen Verfehlungen bis hinein in frühere Leben, oder sogar durch Einwirkung böser Kräfte. Auch hier liegt ein subtiles „An allem selbst schuld“-Konzept zugrunde, das jederzeit angewendet werden kann, um unliebsamen Fragen auszuweichen.

Ein Auszug aus dem Tätigkeitsbericht 2019 der Bundesstelle für Sektenfragen erläutert die Folgen der eigenen Gedankenkontrolle:

 

 

„Aber auch der Auftrag, man dürfte stets nur positive Gedanken hegen und immer einem bestimmten Regelkanon entsprechen, konnte großen Stress verursachen. Es wurde mitunter ein spiritueller „Perfektionismus“ erwartet, der kaum zu erfüllen war und damit die Kinder und Jugendlichen mit dem ständigen Gefühl zu versagen, zu sündigen, nicht gut genug zu sein oder andere durch ihr Verhalten zu gefährden, zurücklassen würde. Unter diese „Vergehen“ fielen mitunter auch normale und wichtige Gefühle und Impulse wie Wut, Eifersucht, Ärger und sexuelles Begehren. Der eigene Einfluss auf die Welt wurde zum Teil überschätzt („Weil ich diesen negativen Gedanken hatte, sind so viele Menschen beim Erdbeben in XY gestorben“), aber auch unterschätzt („Meine Bedürfnisse zählen nicht, solange es der Gemeinschaft gut geht“, „Ich bin nichts ohne meinen Glauben“).“

Emotionale Ausnahmezustände, die auf psychischen Erkrankungen oder emotionalem Stress beruhen (Wahnvorstellungen, Depressionen, wiederkehrende Albträume, Panikattacken etc.) werden nicht selten als spirituelle Erlebnisse oder gar als „Verbindung zu höheren Kräften“ gedeutet anstatt sich in Behandlung zu begeben. Gerade Menschen, die bereits psychische Probleme haben, wenden sich anfangs oft der Esoterik zu und suchen erst nach vielen Jahren, wenn sich keine Besserung einstellt, eine Psychotherapiepraxis auf oder landen sogar auf der Psychiatrie.

Der Weg heraus

Diese eklatanten Missstände und Manipulationen werden den Betroffenen aber oft erst klar, wenn sie sich mit dem Ausstieg befassen. Erst dann bricht das ganze Ausmaß des psychischen, geistigen und manchmal auch körperlichen Missbrauchs über sie herein. Obwohl sie ihren Glauben abgelegt haben, werden sie durch die erfolgte Indoktrination weiterhin von irrationalen Schuld-, Angst-, Schamgefühlen und Albträumen gequält. Leider erfahren sie in diesem Moment keine Unterstützung durch ihr soziales Netz, da sie als Abtrünnige gebrandmarkt wurden, als spirituell unreine Sündige, die plötzlich zur Gefahr für die Gemeinschaft geworden sind. Ein anderes soziales Netz steht ihnen nicht zur Verfügung, da sich ihr ganzes Leben in der religiösen Gemeinschaft abgespielt hat. Die Welt „draußen“ kennen in die Sekte Hineingeborene oft nur unzureichend und fürchten sich trotz aller Neugier vor ihr. Durch den Rauswurf aus der Gemeinschaft stehen manche auch finanziell vor dem Nichts und müssen aus eigener Kraft einen Neuanfang schaffen. Um dieses Schicksal abzuwenden und den Kontakt zu ihrer Familie nicht zu verlieren, führen viele Mitglieder über kurze oder längere Zeit ein Doppelleben. Auch das kann sehr belastend sein. Manche schleichen ihre Aktivitäten in der Sekte langsam aus – ein Prozess, der unter Jehovas Zeugen als „Fading“ (engl.: verblassen) bezeichnet wird.

 

 

Es ist wichtig, dass Betroffene in dieser Zeit die geeignete Hilfe erhalten. Falls sie ihren Glauben komplett abgelegt haben, brauchen sie Therapeuten und Berater, die ihre Sichtweise respektieren und Religion/Spiritualität nicht als etwas vermeintlich Nützliches im Leben darstellen. Dazu gehört auch ein neutraler, religionsfreier Gesprächsraum. Manche wohlmeinenden Mitmenschen, die selbst religiös sind, versuchen jetzt, die Betroffenen von ihrem eigenen Glauben zu überzeugen, was eine Retraumatisierung zur Folge haben kann. Irrationale übernatürliche Konzepte und Märchenglauben sind keine stützenden Säulen im Leben eines Menschen, der diese als solche erkannt und mit großer Mühe abgelegt hat. Es gilt vielmehr, ein neues Leben in der Realität aufzubauen, sich mit dem Menschsein auseinanderzusetzen und zu lernen, seinem eigenen Urteil zu vertrauen, anstatt wiederum Erlösung im Jenseits zu suchen. Hilfe finden Betroffene bei Aussteiger-Gruppen, bei (staatlichen) Betreuungsstellen und in der Psychotherapie. Die Vernetzung mit anderen, die ähnliche Schicksale erlitten haben, kann helfen, wieder Vertrauen zu sich selbst zu finden, die Scham des eigenen vermeintlichen „Versagens“ zu überwinden und die neue Freiheit endlich zu genießen.

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